In-Mobilien-Talk Vlll

Am 13. Juni 2012 fand zum achten Mal der In-Mobilien-Talk in Wien statt, für den die Initiatoren Mag. Claudia Vitek und SV Thomas Vitek wie immer eine extravagante Location als gesprächsanregenden Veranstaltungsort gewählt haben. So wurden die Gäste dieses Jahr auf den wunderschönen Dachboden des Wiener Stephansdoms geladen. Passend dazu thematisierten auch die Beiträge des achten In-Mobilien-Talks den Wiener Stephansdom; Unter anderem präsentierte die Lichtkünstlerin Victoria Coeln ihr Lichtdesign Chromotopia St. Stephan und Dompfarrer Toni Faber erzählte interessante Details über das berühmteste Gebäude Wiens.

Der Wiener Stephansdom im Zentrum des 8. In-Mobilien-Talk
Heiße Diskussionen, interessante Informationen und vor allem ein geselliges Beisammensein zahlreicher Kollegen der Inmobilienbranche: das war der 8. In-Mobilien-Talk 2012. Als zentrales Thema erwies sich der Wiener Stephansdom, der nicht nur als Veranstaltungsort diente, sondern auch von Dompfarrer Dr. Toni Faber stolz präsentiert wurde. Während einer Führung über den Dachboden des Wiener Stephansdom erzählte er interessante Details über den Dom, seine Ausmaße, die vorzufindenden Stile, Renovierungen u.v.a. Nicht durch Erzählungen sondern durch eine ganz besondere Präsentation rückte Lichtkünstlerin Victoria Coeln den Wiener Stephansdom in ein umwerfendes Licht. Bereits seit Mai 2012 können Interessierte Chromotopia St. Stephan im Wiener Stephansdom erleben. Im Rahmen des In-Mobilien-Talks erklärte Victoria Coeln die Idee hinter dieser Lichtinstallation. Chromotopia St. Stephan führt auf die Spuren der mystischen Farbenpracht des Mittelalters: Sonnenlicht, gefiltert durch die farbfolierten Fenster des Doms und handgefertigte, an den Dom angepasste Raumprojektionen erfüllen den Wiener Stephansdom mit geheimnisvollem Licht. Dabei schaffen die täglich neuen Sonnenprojektionen je nach Tageszeit und Wetter sehr unterschiedliche Stimmungen.
 
Das Dach des Wiener Stephansdoms
Neben der Lichtinstallation begeisterte jedoch auch das äußere Erscheinungsbild des Domes die Gäste des In-Mobilien-Talks, das vor allem durch den Südturm und das mit färbigen Ziegeln gedeckte Dach bestimmt wird. Egal von welcher Seite man sich der Kathedrale nähert, immer öffnen sich dem Betrachter neue Perspektiven. Man kann den Dom nie in seiner Gesamtheit sehen. Die ästhetische Funktion, die verschiedenen Teile der Kathedrale - Westfassade, doppelstöckige Kapellen, Langhaus und Chor - zu einer Einheit zusammenzuschließen und gleichzeitig eine Verbindung zwischen Kirchenbau und Hochturm herzustellen, kommt dem mächtigen und einzigartigen Dach zu. Schon die ältesten Darstellungen der Stephanskirche (etwa in den Altartafeln des "Schottenmeisters" in der Wiener Schottenabtei) zeigen dieses Muster, das vielleicht ein Teppichmuster zum Vorbild hat und der Tradition zufolge auf einen Entwurf Rudolf des Stifters zurückgeht, der ja bekanntlich Beziehungen bis in den heutigen Iran, das damalige Persien hatte. (Er ließ sich auch in einem Goldbrokatkleid, das aus jener Gegend stammt, bestatten; man kann es heute im Erzbischöflichen Dom- und Diözesanmuseum betrachten.) Gleichsam als "Dom über dem Dom" erhebt sich das Dach 37,85 Meter über das Langhaus und 25,30 Meter über den Chor in einer Länge von 110 Metern. Es hat eine Spannweite von 35 Metern und eine Neigung von 64 Grad, an den steilsten Stellen sogar bis zu 80 Grad. Durch die große Abfließgeschwindigkeit des Regenwassers kommt es so zu einer Selbstreinigung des Daches. Es ist so groß, dass man gleichsam den Dom in den Dachboden noch einmal hineinstellen könnte. Die heutige Dachkonstruktion ist ein modernes Meisterwerk der Technik, bestehend aus 605 Tonnen Stahl. Sie ersetzt seit der Brandkatastrophe von 1945 den gotischen Dachstuhl, der aus beinahe 3000 Lärchenholzstämmen bestand und 1440 vollendet wurde. Die Stämme dieses Meisterwerks gotischer Zimmermannskunst hätten einen Wald von 1,5 Quadratkilometern ausgefüllt, was der Größe des achten Wiener Gemeindebezirkes (Josefstadt) entspricht. Die Balken waren damals ohne einen einzigen Nagel miteinander verbunden, nur ineinander gesteckt bzw. "verzinkt".
 
Die Einmaligkeit des Daches bestimmen die 230.000 bunt glasierten Dachziegel. Jeder dieser Ziegel wiegt 2,5 Kilogramm und ist mit zwei Kupfernägeln (Kupfer rostet nicht) angenagelt und zusätzlich noch in Mörtel gebettet. Die Dachsparren ergäben, würde man sie aneinander legen, eine Länge von 51 Kilometern - man könnte mit ihnen die Strecke bis zum Dom von Wiener Neustadt auslegen. Zehn Farben bilden auf dem Dach des Langhauses ein von einem Rautenband unterbrochenes Zickzackmuster. Auf der Südseite des Albertinischen Chordaches sind außerdem das Wappen des österreichischen Kaisertums mit der Jahreszahl 1831 und dem Monogramm "F. I." (Franz I.) und auf der Nordseite die Wappen der Stadt Wien und der Zweiten Republik mit der Jahreszahl 1950 zu sehen. Die glasierten Dachziegel stammen - wie die der Gotik - aus Pastorna (Lundenburg) in Tschechien.
 
Das Team des In-Mobilien-Talks
Bereits zum achten Mal stellten zahlreiche Geschäftsleute den In-Mobilien-Talk auf die Beine um erneut Platz für informative Gespräche mit Branchenkollegen in einer einzigartigen Atmosphäre zu schaffen. Zu den Verantwortlichen zählt unter anderem Mag. Claudia Vitek, die selbständige Anwältin und Partnerin der renommierten Rechtsanwaltskanzlei "Heinke, Skribe + Partner". Die Wirtschaftsanwältin hat sich unter anderem auf die Gebiete Bauprozessrecht, Bau(vertrags)- und Architektenrecht, aber auch auf Handels-, Wirtschafts- und Unternehmensrecht spezialisiert. Dank persönlicher und fachlicher Kompetenzen konnte Mag. Vitek bereits zahlreiche Artikel zu den verschiedensten Themen publizieren, ist Mitherausgeberin des Fachbuchs "Baurecht" und Vortragende an der TU.
 
Ebenso zählt Ing. Thomas Vitek zu den verantwortlichen Initiatoren. Hr. Vitek ist nicht nur Mitherausgeber des Fachbuchs "Baurecht" und Geschäftsführender Gesellschafter der CONTEC Holding GmbH. Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen in der Projektentwicklung, der technischen Immobilienverwaltung, aber auch in der Beweissicherung und Immobilienvermittlung.
 
Mag. Christian Krenauer, Dr. Heinz Muhr, Ing. Walter Brusatti und Baurat h. c. Dipl. Ing. Alex Safferthal gehören ebenfalls zum In-Mobilien-Talk-Team.
 
Mag. Christian Krenauer ist Geschäftsführer der Immobilienverwaltung Mag. Christian Krenauer Ges.m.b.H. und allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für die Gruppen Immobilienverwaltung sowie Mietzins- und Nutzungsentgelt.
Dr. Heinz Muhr ist Geschäftsführer der CONTEC Holding Gruppe sowie Mitglied der ARE - Austrian Association of Real Estate Experts. Dr. Heinz Muhr ist Sachverständiger für Immobilienbewertung und Bauträgerangelegenheiten. Der Lektor an der TU Wien für Immobilienmanagement und Bewertung unterrichtet auch zusätzlich an der Donau Universität Krems.
 
Ing. Walter Brusatti ist Geschäftsführer der Brusatti GmbH. Die Brusatti GmbH beschäftigt sich beispielsweise mit der Erstellung von statischen Berechnungen mit den dazu gehörigen Schalungs-, Bewehrungs- und Konstruktionsplänen, aber auch mit Projektentwicklung und Projektmanagement. Gutachtertätigkeiten für Bauwesenproblematika zählen ebenso zum Tätigkeitsfeld der Brusatti GmbH.

Baurat h. c. Dipl. Ing. Alex Safferthal
ist Geschäftsführer der Bmst. Dipl. Ing. Safferthal Ges.m.b.H. Der Stadtbaumeister ist allg. beeid. und gerichtl. Zertifizierter Sachverständiger für Hauskanalisation, Maurerarbeiten und Hochbau im Allgemeinen. sowie Wünschelrutengeher. Ebenso ist er Obmannstv. in der WK der Sparte Gewerbe & Handwerk. Das Schwergewicht der Aufgabenbereiche liegt in der innerstädtischen Sanierung und Instandsetzung.

 

Die Fotos zum 8. In-Mobilien-Talk finden Sie >> hier

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